K i n d e r e c k e

REPTILIEN
Bereits seit vielen Jahren leben die Reptilien auf unserem Planeten. Auf Deutsch nennt man die Reptilien auch „Kriechtiere“. Dies ist darauf zurück zuführen, dass sich ein Teil der Reptilien kriechend fortbewegt. Da sich der größere Teil jedoch nicht kriechend fortbewegt, ist der Begriff „Kriechtiere“ eigentlich nicht so ganz toll.
Zu den Reptilien gehören die Schlangen, die Echsen und die Schildkröten.
Schlangen haben einen lang gestreckten Körper ohne Beine und sind eigentlich gar nicht glitschig, obwohl viele Erwachsene dieser Meinung sind. Schlangen töten ihre Beute entweder durch Erwürgen oder mit Gift.
Die meisten Echsen haben vier Beine. Ausnahmen sind zum Beispiel die Blindschleiche, die auch bei uns häufig zu finden ist. Die Echsen sind die Vorfahren der Schlangen.
Schildkröten haben immer vier Beine und einen Panzer. Sie leben entweder am Land oder im Wasser. Zum Schutz vor Feinden können Sie ihren Kopf und ihre Beine in den Panzer einziehen.
Die Reptilien haben viele unterschiedliche und tolle Abwehrmöglichkeiten entwickelt. Das lustige Chamäleon beispielsweise, das mit seinen unabhängig voneinander beweglichen Augen sehr drollig aussieht, kann beispielsweise seine Färbung verändern. Viele Leute denken zwar, dass die Chamäleons ihre Farbe an den Untergrund anpassen. Das ist aber völlig falsch. Chamäleons ändern ihre bunte Färbung nämlich nach ihrer Laune. Schließlich ärgert ihr euch ja auch manchmal „schwarz“. Auch Chamäleons bekommen eine schwarze Färbung, wenn sie sich ärgern.
Viele Echsen versuchen auch, sich durch Schlagen mit ihrem langen Schwanz zu verteidigen.
Schlangen machen eigentlich immer auf sich aufmerksam, wenn sie sich gestört fühlen. Dies passiert zum Beispiel durch die Klapper bei Klapperschlangen oder durch das Aufspannen des Rückenschildes bei Kobras.
Die meisten Reptilien tun einem eigentlich nichts, solange man sie in Ruhe lässt.
 
Aktualisiert: 25.09.2002